Unsere Systeme eliminieren mechanische Wellen im Dauerbetrieb von Kompressorenstationen und schweren Aggregaten. Struktureller Verschleiss wird minimiert, die Anlagenverfügbarkeit steigt.
Luftschallminderung bis 55 dB im Frequenzbereich 125 Hz – 4 kHz. Modulares Baukastensystem für flexible Anpassung an bestehende Hallenstrukturen. Schiefergrau-Beschichtung weist mechanische Belastungen und Feuchtigkeit ab.
Reduziert Maschinenlärm um 85 %Mehrlagige Elastomer-Membran absorbiert Druckpulsationen bis 150 bar. Edelstahl 316L-Gehäuse für aggressive Medien. Automatische Anpassung an wechselnde Betriebsdrücke.
Druckstösse um 80 % reduziertHochleistungs-Elastomercompound mit Dämpfungskapazität von -40 °C bis +120 °C. Statische Belastbarkeit bis 400 kN pro Element. Optimierte Geometrie für gleichmässige Lastverteilung.
Körperschall effektiv unterbrochenPlanung und Montage kompletter Schwingungsisolierungssysteme für Kompressorenstationen, Pumpen und schwere Werkzeugmaschinen. Inklusive Schwingungsmessung vor Ort und Nachweis der Dämpfungsleistung.
Individuelle Auslegung nach DIN 4109Regelmässige Inspektion der Elastomer-Elemente und Dämpfermodule. Frühzeitige Erkennung von Verschleiss durch Schwingungsanalyse. Verlängert die Lebensdauer Ihrer Anlagen um bis zu 40 %.
Senkt Instandhaltungskosten nachhaltigDefinitionen, Messbedingungen und vertragliche Grenzen für die Auslegung von Schwingungsisolierung und Schallschutzwänden.
Alle angegebenen Schalldämmwerte (Rw bis 55 dB) beziehen sich auf Prüfstände nach DIN EN ISO 10140-2. Die tatsächliche Luftschallminderung in Ihrer Halle kann durch Nebenwege, Raumakustik und Montagebedingungen um bis zu 8 dB abweichen. Eine bauseitige Messung nach Einbau ist für die Gewährleistung verbindlich.
Die Reduzierung von Druckspitzen um bis zu 80 % gilt für Medien mit einer Viskosität ≤ 50 mm²/s bei 40 °C. Bei abrasiven oder hochviskosen Stoffen kann die Dämpferleistung sinken. Der PD-150 ist für kontinuierlichen Betrieb bei 150 bar ausgelegt; kurzzeitige Druckstöße bis 200 bar sind zulässig, verkürzen jedoch die Wartungsintervalle.
Der ESE-400 setzt ein tragfähiges, ebenes Fundament mit einer Druckfestigkeit von mindestens 25 N/mm² voraus. Bei weichen oder gerissenen Untergründen kann die Körperschalldämmung um bis zu 30 % reduziert sein. Wir empfehlen eine vorherige Betonkernbohrung und Rissprüfung nach DIN 1045.
Die Elastomercompound des ESE-400 ist dauerhaft für -40 °C bis +120 °C ausgelegt. Kurzzeitige Spitzen bis 140 °C sind für maximal 30 Minuten zulässig. Bei Kontakt mit Ölen, Lösungsmitteln oder Säuren ab pH 3,5 ist eine separate Medienbeständigkeitsprüfung erforderlich. Die Garantie erlischt bei chemischer Einwirkung ohne vorherige Freigabe.
Die HDSW-200 wird in Modulen mit einer Breitentoleranz von ±2 mm gefertigt. Fugen zwischen den Elementen müssen mit dem mitgelieferten Dichtband geschlossen werden, um die Nennschalldämmung zu erreichen. Bei Wandhöhen über 4 m ist eine statische Berechnung der Unterkonstruktion durch einen Fachplaner zwingend erforderlich.
Pulsationsdämpfer PD-150: Membranwechsel nach 8.000 Betriebsstunden oder alle 2 Jahre. Schwingungsentkoppler ESE-400: Sichtprüfung auf Risse und Verformung alle 12 Monate. Schallschutzwand HDSW-200: keine regelmäßige Wartung, jedoch Reinigung der Oberfläche bei starker Staubbelastung alle 6 Monate. Die Nichteinhaltung dieser Intervalle führt zum Ausschluss von Gewährleistungsansprüchen.
Jeder Schritt folgt einem festgelegten Prüfprotokoll – von der ersten Anfrage bis zur Inbetriebnahme.
Sie übermitteln die Maschinendaten, Aufstellungsbedingungen und geforderten Grenzwerte für Luftschall und Körperschall.
Unser Team führt eine modale Analyse durch – Frequenzspektrum, Eigenfrequenzen und Dämpfungsbedarf werden ermittelt.
Wir dimensionieren die Schallschutzwand, den Pulsationsdämpfer oder den Entkoppler exakt auf Ihre Anlage.
Die Komponenten werden gefertigt und im Werk auf Dämpfungsleistung und Druckfestigkeit getestet.
Vor Ort installieren wir die Systeme, justieren die Vorspannung und messen die verbleibende Schwingungsamplitude.
Sie erhalten ein Prüfprotokoll mit den gemessenen Dämpfungswerten und eine Betriebsanleitung für die Wartung.
Antworten zu technischen Details, Einbau und Wartung unserer Schallschutz- und Dämpfungssysteme für den industriellen Anlagenbau.
Die HDSW-200 erzielt eine Luftschallminderung von bis zu 55 dB im Frequenzbereich 125 Hz bis 4 kHz. Die exakte Dämpfung hängt von der Wandstärke und der Montageart ab. Bei doppelschaliger Ausführung mit Luftspalt sind bis zu 60 dB möglich. Die Angaben beziehen sich auf Prüfstände nach DIN EN ISO 10140.
Der PD-150 wird direkt zwischen zwei Flansche der Rohrleitung gesetzt. Die Montage erfolgt mit handelsüblichen Schrauben und Dichtungen. Wichtig ist die Ausrichtung der Strömungsrichtung gemäß Pfeil auf dem Gehäuse. Vor der Inbetriebnahme muss die Vorspannungskammer auf den Betriebsdruck eingestellt werden. Eine Einbauanleitung liegt jedem Gerät bei.
Der ESE-400 ist für statische Lasten bis 400 kN pro Element ausgelegt. Die dynamische Belastbarkeit beträgt 250 kN bei einer Frequenz von 20 Hz. Bei höheren Frequenzen reduziert sich die zulässige Last. Für schwere Aggregate empfehlen wir eine Lastverteilungsplatte aus Stahl zwischen Maschinenfuß und Entkoppler.
Ja, die Kombination von Schallschutzwänden, Pulsationsdämpfern und Schwingungsentkopplern ist in Kompressorstationen Standard. Die Systeme ergänzen sich: Die Wand reduziert den Luftschall, der Dämpfer glättet Druckpulsationen in der Leitung, und der Entkoppler unterbricht den Körperschall ins Fundament. Wir bieten aufeinander abgestimmte Pakete an.
Die Wartung der HDSW-200 beschränkt sich auf eine jährliche Sichtprüfung auf Beschädigungen der Oberflächenbeschichtung. Der PD-150 benötigt alle zwei Jahre einen Austausch der Elastomer-Membran. Der ESE-400 ist wartungsfrei, sollte aber bei Setzungen des Fundaments nachgespannt werden. Konkrete Intervalle hängen von der Betriebsbelastung ab.
Ja, alle Komponenten sind für die Nachrüstung konzipiert. Die Schallschutzwände werden als modulare Paneele geliefert und können an vorhandene Stahlkonstruktionen montiert werden. Der Pulsationsdämpfer erfordert einen kurzen Stillstand der Anlage für den Einbau. Der Schwingungsentkoppler wird unter das Maschinenfundament geschoben – hierfür ist eine Anhebung der Maschine erforderlich. Wir unterstützen bei der Planung.